Die Zukunft der Energie
Am Freitag, dem 17. September 2010 findet in der Zeit von 17.00 – 19.00 Uhr am Comenius – Gymnasium im Musik- und Kulturzentrum (alte Sporthalle) ein Kolloquium zum Thema „Die Zukunft der Energie“ statt.
Die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für das Wissenschaftsjahr 2010 aufnehmend werden Schüler/innen der Oberstufe mit ehemaligen Schüler/innen des Comenius-Gymnasiums aktuelle Fragen zur Energie besprechen. Die im Fachunterricht der Leistungskurse Chemie und Physik vorbereiteten Inhalte sind Ausgangspunkt der Diskussion.
Podiumsgäste sind:
Prof. Dr.-Ing. Andreas Dinklage (Max-Planck-Institut für Plasmaphysik; Greifswald)
Prof. Dr. Andreas Dinklage arbeitet am Aufbau der Fusionsexperiment Wendelstein 7-X mit. W7-X wird in Greifswald am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik im Jahr 2014 in Betrieb gehen. Maschinen nach dem sogenannten Stellaratorprinzip - so wie W7-X - bändigen heißeste Gase (Plasma) mit Hilfe speziell geformter Magnetfelder. Ziel ist der Nachweis der Energieerzeugung durch Fusion - so wie in der Sonne.
Sein Abitur hat Prof. Dinklage 1984 in Datteln abgelegt. Nach einem Physikstudium und Promotion in Bochum, ist er 1996 zur Uni nach Greifswald gewechselt.
Seit 2000 arbeitet er dort am Max-Planck-Institut. Er betreut unter anderem eine Datenbank, in die Messungen aus Forschungseinrichtungen aus Japan, den USA, Australien und europäischen Einrichtungen einfließen. Aktuell werden diese Ergebnisse verwendet, um notwendige Eigenschaften künftiger Stellarator-Reaktoren noch genauer vorherzusagen - eine Schlüsselfrage für diese Anwendung der Fusionsforschung.
Weitere Gäste:
Matthias Westhäuser (Dipl.-Physiker)
Norbert Joemann (Dipl.-Biologe; Doktorant der Philosophie)
Albert Memering (Lehrer der Fächer Physik und Mathematik; Comenius-Gymnasium)
Christian Huhn (Lehrer der Fächer Physik und Mathematik; Willy-Brand-Gymnasium)
Diskussionsleitung: Theo Sombek



