Frankreich-Austausch Wizernes und Thérouanne

Frankreichaustausch 2016/17

Dienstag, der 09.05.2017

 

Nach einer problemlosen Fahrt sind wir gut in Thérouanne angekommen. Wir waren zu früh und hatten deshalb noch Zeit für eine Partie Völkerball auf dem Schulhof des Collège François Mitterand. Das Wetter zeigt sich der deutsch-französischen Freundschaft gewogen - wir hoffen, dass es so bleibt.

 

Mittwoch, der 10.05.2017

 

Morgens bei der Matherallye rauchten die Köpfe.

Am Nachmittag rauchten die Pedale, als wir auf einer stillgelegten Eisenbahnlinie Draisine führen. Die Stimmung ist sehr gut, das Wetter bisher auch! Bises aus Frankreich!

 

Donnerstag und Freitag, 11.05. - 12.05.2017

 

Am Donnerstag Vormittag wurden wir durch die schöne Stadt Lille geführt, wo wir dann nachmittags unser Taschengeld ausgeben konnten.
Den Freitag verbrachten wir in der Schule- vormittags in der Turnhalle zum Bogenschießen und Orientierungslauf und nachmittags im Unterricht. Die Lateinlehrerin war sehr angetan von den Lateinkenntnissen der deutschen Schüler und konnte es kaum glauben, dass diese gar kein Latein lernen ...
De französischen Schultage sind lang: Schulschluss am Freitag war erst um 16 Uhr 30!
Das Wochenende verbringen die Austauschpartner in den Familien, die schon viele Pläne gemacht haben.

Mittwoch, der 1.2.2017

Heute startet der 5. deutsch-französische Schüleraustausch mit unseren beiden Partnerschulen aus Wizernes und Thérouanne. Bei strahlendem Sonnenschein und mit deutscher Überpünktlichkeit fährt der französische Bus auf den Parkplatz vor dem Schwimmbad - so viel zu früh, dass kaum deutsche Schüler da sind, um sie zu empfangen. Doch nach und nach trudeln alle ein und nehmen ihre französischen Gäste in Empfang.

 

Donnerstag, der 2.2.2017

Nach einer ruhigen ersten Nacht in den Gastfamilien nehmen die Austauschschüler heute zwei Stunden am Unterricht teil und stellen fest, dass dieser doch etwas anders abläuft als in Frankreich.

„Es ist schwieriger als in Frankreich.“

„Sie sprechen besser Englisch.“

„Die Schüler nehmen mehr am Unterricht teil.“

„Im Sportunterricht werden mehr Spiele gespielt. Es ist organisierter, aber gleichzeitiger auch spielerischer.“

„Unterricht fast nur am Vormittag, in Frankreich bis 16.30.“

„In Frankreich gibt es keinen Religionsunterricht, kein Informatik und kein Politik.“

„Die deutschen Lehrer sind toleranter, die französischen Lehrer strenger.“

Pünktlich um zehn Uhr brechen wir alle gemeinsam auf und die französischen Schüler lernen die vielfältigen Möglichkeiten des VRR kennen. Mit dem Bus, dem Zug und anschließend der U-Bahn fahren wir nach Bochum ins Bergbaumuseum. In zwei nach Sprachen getrennten Führungen erfahren wir viel über die Entwicklung des Bergbaus im Ruhrgebiet in den letzten beiden Jahrhunderten - von der Spitzhacke hin zu modernsten Abbaumaschinen. Vom Förderturm genießen wir bei blauem Himmel und Sonnenschein einen weiten Blick über Bochum.

Nach einer kleinen Stärkung machen wir uns auf ins keine 200 m entfernte Bowlingcenter und verbringen dort einen gemütlichen und sportlichen Nachmittag. Dank der guten Infrastruktur kommen wir problemlos mit U-Bahn, Zug und Bus abends wieder in Datteln an.

 

Freitag, der 3.2.2017 – ZEUGNISTAG

Während unsere Schüler gespannt auf ihre Zeugnisse warten, werden die französischen Gäste im Rathaus von Herrn Dora, unserem Bürgermeister, empfangen. Sie erfahren Interessantes über unsere Stadt und erhalten alle einen Schlüsselanhänger mit dem Logo der Stadt Datteln.

Um 14:30 treffen wir uns im Soccer Five wieder und toben uns dort auf den Volleyballfeldern und dem Fußballfeld aus. Sport ist international!

 

Montag, der 6.2.2017

Das Wochenende haben die französischen Schüler in ihren Gastfamilien verbracht, die sich bestens um ihre Gäste gekümmert und mit ihnen verschiedenste Ausflüge gemacht haben (DASA, Trampolinhalle, Eislaufen, Grugapark, Schwimmbad, etc.). Auch abends haben sich die Schüler untereinander bei dem einen oder anderen getroffen, so dass erst gar kein Heimweh aufkommen konnte.

Am Montag nutzen wir wieder die verschiedensten Verkehrsmittel des VRR – die auch alle pünktlich kommen – um nach Dortmund zum BVB-Stadion zu fahren. Dort wartet nach einem kurzen Shoppingabstecher in den BVB-Shop – den v.a. unsere französischen Gäste ausgiebig nutzen - eine 90-minütige interessante und kurzweilige Führung durch das Stadion auf uns. Wir stellen uns in der Mixed-Zone den Reportern, erkunden die Spielerkabinen, laufen durch den Spielertunnel mit Musik ein, wärmen uns auf den beheizten Sitzen der Ersatzspieler und Trainer am Spielfeldrand und landen schließlich auf der Südtribüne, der gelben Wand, wo wir auch sofort die La Ola-Welle ausprobieren.

Am Nachmittag erkunden die Schüler - zum großen Teil auch erfolgreich - die Einkaufsmöglichkeiten von Dortmund bevor es mit Bus und Bahn wieder zurück nach Datteln geht.

 

Dienstag, der 7.2.2017

Heute sind die Schüler in zwei Gruppen geteilt. Während eine Gruppe am Unterricht teilnimmt, bereitet die andere Gruppe in unserer Schulküche „Treffpunkt“ ein typisch deutsches Mittagessen zu: Kartoffelsuppe als Vorspeise, Currywurst, Frikadellen, Kartoffelspalten, Gemüse und Dips als Hauptspeisen und Obstsalat und Quarkspeise als Nachtisch. D.h. also Kartoffeln schälen, Zwiebeln schälen, Gemüse putzen, Obst klein schneiden, Frikadellen rollen – alles kein Problem. Alle machen mit, jeder hat seine Aufgabe und es findet sich immer jemand, der freiwillig spült. Außerdem lernen die Schüler auch spielerisch, wie die verwendeten Lebensmittel und Arbeitsgeräte in der jeweilig anderen Sprache heißen. Zur Unterstützung haben sie ein Arbeitsblatt, auf dem sie die gelernten Begriffe unter dem passenden Bild notieren.

Pünktlich um 13:25 ist alles fertig und der Tisch ist gedeckt. Jetzt wird es spannend: Schmeckt das auch?!? Alle sind sich einig – wir haben super gekocht!!!

Nach einem freien Nachmittag treffen wir uns um 18:00 im KUZ wieder zu einer rauschenden Abschiedsparty. Nach einer Stärkung am Büffet, zu dem alle Eltern etwas Leckeres beigetragen haben – vielen Dank dafür – wird ausgelassen zur Musik unseres DJs Kerem Aslam getanzt und es werden Fotos gemacht. Als wir die Party um 21:00 beenden, fließen Tränen, denn nun wird es jedem bewusst: morgen fahren unsere französischen Gäste, die inzwischen zu Freunden geworden sind, wieder nach Hause. Aber bis zum Wiedersehen in Frankreich im Mai dauert es zum Glück ja nicht mehr lange!!!

Frankreichaustausch 2015/16

Tag 1, 1. Juni 2016


Der erste Tag begann damit, dass wir einen Einblick in den französischen Unterricht bekommen haben. Die einen haben den Englischunterricht besucht und mussten dort Gedichte verfassen, andere mussten auf Französisch Gespräche führen. 
An den Schulen verbrachten wir die Mittagspause, um uns für den anschließenden Ausflug nach Vimy zu stärken. Dort besichtigten wir Schützengräben, die noch aus dem Ersten Weltkrieg erhalten geblieben sind. Die Landschaft hatte durch die Bomben und Granaten viele Krater.
Nachdem wir die Schützengräben besichtigt hatten, machen wir uns zu Fuß auf den Weg zu einem kanadischen Denkmal, welches auf kanadischen Boden steht. Im ersten Weltkrieg hatten hier bei einer Schlacht 66000 Kanadier ihr Leben gelassen bei dem Versuch, die deutschen Stellungen zu durchbrechen. 
Unterwegs sahen wir auf einer abgesperrten Wiese viele Schafe. Die Wiese darf nicht betreten werden, weil dort noch aktive Minen sind die nicht geborgen wurden.
Danach führen wir mit dem Bus zum "Mémorial de Notre-Dame-de-Lorette", zum sogenannten Ring der Erinnerung, welcher an all jene erinnert, die im Ersten Weltkrieg in der Region um das Mahnmal erinnert. 
Dort findet man alle Namen der gefallenen Soldaten auf Metallstelen in alphabetischer Ordnung. 
Zum Schluss gingen wir noch auf den Friedhof, auf dem die Überreste gefallener Soldaten begraben sind. Dort findet man Tausende von weißen Grabkreuzen, die die Inschrift "Mort pour la France" tragen.
Den Tag ließen wir schließlich in den Gastfamilien ausklingen. 
(von Lisa Hary, Greta Krähling, Nele Niemann, Antonia Linke, Hanna Mosel, Theresa Kleegraf)
 


Tag 2, 2. Juni 2016


Heute beginnt der Tag wie üblich in Frankreich in der Schule. wir durften mit unseren Austauschpartnern in den Unterricht gehen, damit wir die Unterschiede feststellen konnten, die zwischen unserem und dem französischen Unterricht herrschen. Wir haben eine Menge über deren Schule erfahren, wie zum Beispiel, dass man einen Ausweis vorzeigen muss, wenn man in die Schule zu gelangen. Außerdem Nüssen sich die Schüler und Schülerinnen aufstellen, sobald eine erwachsene Person den Klassenraum während des Unterrichts betritt. Wir durften drei Stunden in Unterricht sein. Danach haben wir in der Schulkantine zu Mittag gegessen.
Nach einer kräftigen Stärkung sind wir mit dem Bus in eine benachbarte Stadt zum Bowlen gefahren. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit deinen Freunden und Austauschpartnern etwas zu unternehmen. Als die zweistündige Bowlingzeit zu Ende war, sind wir wieder mit dem Bantu unseren Austauschpartnern gegangen.
Gegen 17 Uhr sind Dennis und sein Austauschpartner zu uns (Phil und Thomas) gekommen, wo wir noch einmal unter uns sehr viel Spaß haben könnten. wir hatten einen tollen, aufregenden und lustigen zweiten Tag. Doch jetzt sind wir froh, dass wir schlafen und uns für den nächsten Tag ausruhen können.
Wir freuen uns auf den dritten Tag und sind erwartungsvoll, was der Austausch noch zu bieten hat.
Bis bald!
Phil, Dennis und Kerem

 

Tag 3, 3. Juni 2016

 

Heute sind wir zum Shoppen in die Cité de l’Europe, eine großes Einkaufszentrum, gefahren. Da wir kein gutes Wetter hatten, mussten wir umdisponieren und im Cité de l’Europe essen, statt unser Picknick am Strand zu machen. Das war ein bisschen schade, wir wären gerne an den Strand gegangen und hätten das Meer gern gesehen.

Nach dem Essen und dem dreistündigen Aufenthalt im Shoppingcenter sind wir mit dem Bus nach Boulogne gefahren. Der Bus hat uns in die Altstadt gebracht und von dort aus haben wir eine Altstadttour zum Hafen gemacht. In der Altstadt waren viele schöne und alte Häuser. Als wir am Hafen angekommen sind, standen dort zwei Plastiken: Eine Frau und ein Mann, beide waren in altertümlichen Trachten gekleidet. Durch den Hafen sind wir zum Bootanleger gelaufen und haben einige Fischerboote gesehen. Weil der Ausflug zum Strand ausgefallen ist und die Tour durch die Altstadt aufgrund des schlechten Wetters nur sehr kurz war, mussten wir leider eine dreiviertel Stunde auf das Boot warten. Dann sind wir für 1 ½ Stunden mit dem Boot gefahren. Drinnen und draußen gab es Sitzmöglichkeiten und manche, die draußen saßen, sind nass geworden – das war aber nicht schlimm. Zusammenfassend kann man sagen, dass es zwar ein sehr anstrengender, jedoch schöner Tag war.

(von Aline Barmscheid, Rebecca Buddrus, Rabea Buddrus, Nicola Schmidt, Anna Bromkamp, Paula Roslawsky, Katja Finkbeiner)


Tag 4, 4. Juni 2016


Am Samstag war Familientag. Alle haben etwas anderes gemacht, zum Beispiel waren wir, Maja mit Emilie und Nele mit Clara, bei Carla und ihrer Austauschpartnerin Lucie. Dort haben wir verschiedene Spiele gespielt.
Später sind uns einige Unterschiede zwischen deutschen und französischen Familien aufgefallen. Die französischen Familien ziehen beim Betreten des Hauses ihre Schuhe nicht aus. Sie hängen auch ihre Jacken nicht an Haken wie die meisten Deutschen. Außerdem gibt es hier sehr Akte Einrichtungen. Unter anderen ist uns aufgefallen, dass die französischen Jugendlichen nicht in ihr Zimmer gehen, wenn zum Beispiel ihre Freundinnen zu Besuch kommen. Sie halten sich eher im Wohn- oder Esszimmer auf, un dort zusammen ihre Zeit zu verbringen.
Alles in allem ist zwar einiges anders als in Deutschland, aber es ist nicht so, dass man die Kultur daheim überhaupt nicht mehr in der anderen Kultur wiederfinden kann.
Uns gefällt es hier sehr gut und man gewöhnt sich mit der Zeit an die anderen Verhaltensweisen und Abläufe.
(von Nele Bergmann, Maja Pijak, Carla Neumann)

 

Tag 5, 5. Juni 2016

 

Sonntag war der Tag in der Famile und deswegen hat jeder unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Die Familien von Moritz und Jarne waren beispielsweise im Freizeitpartk. Dieser hatte viele coole Achterbahnen und die Wasserrutsche war richtig schnell. „Als wir aus dieser ausgestiegen sind, trafen wir Maja und ihre Korrespondentin und haben uns zum Abschluss ein Eis geholt. Das war ein toller Tag“, berichtet Jarne. Die Familie von Jannis war im Aqualand schwimmen und er erzählt: „Das Schwimmbad hatte einen Sprungturm, viele Rutschen und warmes Wasser. Allerdings durfte man in diesem Schwimmbad keine Badeshorts  anziehen. Das war für uns ziemlich ungewohnt und wir fanden es blöd, aber trotzdem hatten wir dort einen schönen Tag.“ Insgesamt waren diese Ereignisse schon Grund genug, am Austausch teilzunehmen.

(von Moritz Dickhöfer, Jonas Kriegel, Jarne Bröcker, Shari Barrio Eikmeier, Jannis Dora, Amelie Buchholz)

 

Tag 6, 6. Juni 2016

 

Heute sind wir in den Zoo von Lille gefahren, es war allerdings ein sehr kleiner Zoo. Trotzdem gab es dort viele Tiere aus unterschiedlichen Ländern.  Am Anfang wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt, damit wir schneller durch den Zoo kommen und die Gruppen sich nicht verlieren. Jede Gruppe wurde von einer Lehrerin begleitet. Es gab dort Tiere aus Afrika, wie Nashörner, und es gab auch Tiere aus Madagaskar , wie z.B. Erdmännchen und noch viele mehr. Alle waren sehr erstaunt über die Schlangen und Riesenschildkröten.

Nach dem Zoobesuch sind wir zu Fuß in die Innenstadt von Lille gelaufen. Wir hatten 2 ½ Stunden Zeit zum Shoppen. Wir sollten zusammen mit den französischen Austauschpartnern shoppen gehen, allerdings hat sich dies als schwierig herausgestellt, weil die deutschen und französischen Schüler und Schülerinnen unterschiedliche Interessen hatten und in andere Geschäfte wollten. Deshalb war es sehr schwierig dort einzukaufen, wo man gerne wollte, aber später haben wir uns geeinigt. Am Ende haben wir uns noch ein Eis gekauft, weil es an diesem Tag um die 30 Grad heiß war.

Nachdem wir in kleinen Gruppen durch das Zentrum von Lille gegangen sind, haben wir uns getroffen, um eine Busrundfahrt mit Audioguides zu machen. Dabei haben wir viele historische Gebäude, Statuen und Anlagen gesehen und etwas über den historischen Hintergrund der Stadt erfahren, z.B. weshalb die Statue des Bürgermeisters erbaut wurde. Diese wurde nämlich errichtet, weil die Stadt sich im Krieg nicht erobern ließ, sondern sich gegen die angreifenden Truppen verteidigt hat. Mir persönlich hat die Tour mit dem Bus gut gefallen, weil man viel Wissenswertes über die Stadt Lille erfahren hat. Unter anderem haben wir erfahren, dass sie Stadt ca. 220000 Einwohner hat und 83-86 Gemeinden umfasst.

Nach der Bustour sind wir wieder zum Bus gelaufen und haben noch ein bisschen die Stadt und den Bahnhof von Lille gesehen. Rund um den Bahnhof haben Bauarbeiter schon eine große Leihenwand für die EM errichtet, die am Freitag startet. Wir sind alle gemeinsam nach Wizernes zum Collège gefahren und haben dort noch einen „goûter“ gehabt, einen kleinen Nachmittagsimbiss. Es gab Kuchen und kühle Getränke und wir haben auf der Wiese auf dem Schulhof Fußball gespielt. Andere saßen auf der Wiese und haben sich in kleinen Gruppen unterhalten. Um 18 Uhr haben uns die Gastfamilien abgeholt.

(von Lenny Baumeister, Magnus Wöbbekind, Tom Warratz, Jonas Wegmann)

Mittwoch, den 27. Januar

 

Wie jedes Jahr ist die Aufregung auf dem Parkplatz vor dem Schwimmbad groß. Kommen sie pünktlich, hatten sie Stau, mussten sie am Zoll lange warten?

Nein, sie kommen pünktlich: Die 36 Jungen und Mädchen aus Nordfrankreich und ihre drei Deutschlehrerinnen steigen etwas müde aus dem Bus. Einige gehen sofort zu ihrem deutschen Austauschpartner. Sie nehmen zum zweiten Mal am Austausch teil, weil sie vom ersten Besuch so begeistert waren. Die anderen verhalten sich eher schüchtern, aber eine halbe Stunde später haben alle ihre Gastfamilie kennengelernt und sind auf dem Weg „nach Hause“.

 

Donnerstag, den 28. Januar

 

Erster Schultag: Die französischen Schüler passen schön auf, ihren Partner nicht zu verlieren, denn das Gymnasium ist für sie noch wie ein Labyrinth. Nach drei Stunden Unterricht sammeln wir uns fast alle (!) an der Bushaltestelle und fahren zum Soccer Five nach Castrop-Rauxel. Drei Stunden lang können sich alle entweder beim Beach-Ball oder Fußball austoben und zwischendurch gibt es Pizza für den großen Hunger. Dank des Sports ist die letzte Spur Schüchternheit verschwunden. Müde fahren alle nach Hause. Natürlich haben sie sich abends zum Spielen, Lachen und Quatschen verabredet.

 

Freitag, den 29. Januar

 

Zeugnistag: Für die deutschen Schüler aufregende Stunden, für die Franzosen nicht so spannend. Also gehen sie mit ihren Lehrerinnen zum Dattelner Rathaus. Dort erwartet sie der Bürgermeister Herr Dora, der einen ausführlichen Vortrag über die Stadt hält. Als kleines Souvenir bekommt jeder einen Schlüsselanhänger der Stadt Datteln.

Nach der Verabschiedung von Herrn Höing und Herrn Hachmann treffen wir uns alle wieder zum Schwimmen im Maritimo in Oer-Erkenschwick, wo wir vier Stunden schwimmen, spielen und toben.

 

Samstag und Sonntag, den 30. und 31. Januar

 

Das Wetter spielt wirklich nicht mit: Regen, Wind, Kälte - der Winter ist wieder da.

Die französischen Schüler verleben das Wochenende mit ihren Gastfamilien, die ein tolles Programm auf die Beine gestellt haben. Es gibt im Ruhrgebiet so viel zu sehen!

Keiner meldet sich bei den Lehrerinnen: ein gutes Zeichen! Alles läuft wunderbar.

 

Montag, den 1. Februar

 

Heute fahren wir nach Dortmund zur DASA, wo wir in sprachlich getrennten Führungen viel Interessantes über die Entwicklungen in der Arbeitswelt erfahren. Die DASA ist der Renner. Die Schüler sind begeistert und wären gerne länger geblieben.

Auch der anschließende Einkaufsbummel in Dortmund gefällt den Schülern.

 

Dienstag, den 2. Februar

 

Der letzte Tag: Nach drei Stunden Unterricht fahren wir nach Recklinghausen und machen eine Stadtführung. Leider ist das Wetter so schlecht, dass die Schüler nach der Führung direkt Schutz im Palais Vest suchen. Aber nicht zu lange, denn heute Abend steigt noch die Abschlussparty.

Um 18.00 Uhr sind alle im Kulturzentrum mit leckeren kulinarischen Gerichten. Unser DJ Kerem Aslan hat seine Anlage installiert. Es wird gegessen, aber vor allem getanzt, Deutsche mit Franzosen, alle zusammen und als es um 21.00 Uhr heißt "Musik aus", bekommt unser DJ einen Riesenapplaus für den tollen Abend.

 

Mittwoch, den 3. Februar

 

Wir treffen uns wieder auf dem Parkplatz. Der Bus ist da. Die Woche ging  viel zu schnell vorbei. Der Abschied ist schwer. Es kullern viele Tränen. Aber nicht weinen, wir sehen uns im Juni in Frankreich wieder.

 

Fazit: Es war wieder ein sehr gelungener Austausch.

 

Seit Mittwoch, 27.5. sind 44 Comenius-Schüler zum Gegenbesuch bei ihren französischen Austauschpartnern in Nordfrankreich. Den Donnerstag verbrachten sie in Calais, von wo aus man die englischen Klippen von Dover sehen kann. Beim Picknick am Strand trauten sich einige Schüler sogar ins Wasser! Am Freitag besuchten die Schüler den Unterricht und arbeiteten an einem Projekt zum ersten Weltkrieg.


Viele Grüße aus Wizernes und Therouanne!

 
 
Neuigkeiten vom Frankreichaustausch!
 
Am Freitag Vormittag haben unsere Schüler am Unterricht ihrer Austauschpartner teilgenommen und die französischen Englischlehrer mit ihren guten Englischkenntnissen verblüfft (Gruß an die Kollegen) . Anschließend haben sie im Computerraum über den ersten Weltkrieg recherchiert, um sich auf den Ausflug am Dienstag zum neuen Erinnerungsdenkmal vorzubereiten. Nachmittags sind sie "Randorail" (siehe Fotos) gefahren.
Das Wochenende haben die Familien geplant : schade, dass am Sonntag das Wetter nicht so schön war. Die Stimmung ist trotzdem sehr gut und heute Nachmittag gehen wir bowlen.
 
Viele Grüße aus Nordfrankreich!

Eine weitere erfolgreiche Folge unserer Serie: Die Schtis in Datteln!

 

Vom 27.Januar bis zum 3.Februar 2015 fand zum dritten Mal der erste Teil des Austausches mit unseren französischen Partnerschulen in Nordfrankreich statt – diesmal mit der Rekordteilnehmerzahl von 46 Schülerinnen und Schülern auf jeder Seite!

 

Das Programm war abwechslungsreich und ließ keine Zeit für Heimweh, denn mit der Besichtigung des BVB-Stadions und anschließender Shopping-Tour, einem Nachmittag im Soccer-Five (inclusive Pizza satt), dem Maritimo-Nachmittag und dem Eislauf-Vormittag kam jeder auf seine Kosten! Die Lehrer (Frau Berger, Frau Lehnert, Frau Merse) waren auch zufrieden, denn während der gemeinsamen Arbeitszeit im diesjährigen Tandemprojekt  wurde intensiv in der Fremdsprache kommuniziert!

 

Eine gelungene Premiere in diesem Jahr war der Besuch beim Bürgermeister, der eigens für die französischen Schüler eine Power-Point-Präsentation mit den wichtigsten Dattelner Sehenswürdigkeiten vorbereitet hatte! Vor dem Rathaus lieferten sich die französischen Schüler dann noch eine wilde Schneeballschlacht mit den begleitenden Lehrern, so dass wir patschnass wieder am Comenius-Gymnasium ankamen.

 

Am Dienstagmorgen hieß es dann schon „Au revoir!“, bis bald in Wizernes und Thérouanne ! Dass es ein gelungener Austausch war, bestätigte die Rückmeldung der französischen Lehrerin, die noch aus dem Bus die Nachricht schickte: „Viele  Schüler möchten am liebsten sofort umkehren und noch eine Woche bleiben! Wir erwarten ungeduldig euren Gegenbesuch!“

 

Unsere Reise nach Frankreich findet vom 27. Mai bis zum 3. Juni statt und wird  anlässlich des  1.Weltkrieges vor 100 Jahren unter dem  Thema: „Leben, Spuren und Gedenken- der erste Weltkriege im Nord-Pas-de-Calais“ stehen.

 

Finanziell unterstützt uns in diesem Jahr voraussichtlich wieder das Deutsch-Französische Jugendwerk, das sich die Förderung der Begegnungen zwischen den beiden Ländern zum Ziel gesetzt hat.

Wir sind gern dabei und im Mai ganz bestimmt „Willkommen bei den Schtis“!

A. Merse

Bienvenue chez les Ch´tis

 

Seit dem Schuljahr 2012/2013 können wir unseren Französischlernern einen neuen Austausch anbieten, der sich v.a. an die älteren Schüler ab Klasse 8 richtet. Dieser Austausch führt uns nach Thérouanne und Wizernes, zwei kleine Dörfer im Département Nord-Pas-de-Calais an der Grenze zu Belgien. Unsere französischen Austauschschüler gehen dort in das Collège René Cassin bzw. in das Collège François Mittérand.

 

Die Gegend, bekannt aus dem Film "Bienvenue chez les Ch´tis" ist sehr ländlich und ruhig. Die nächstgrößere Stadt ist St. Omer, nach Calais, einem bekannten Badeort, sind es ca. 60 km.

 

Am 22. Mai 2013 treffen wir uns  (23 SchülerInnen und 2 Französischlehrerinnen) gegen 8:30 Uhr vor der Schule, um eine einwöchige Reise nach Nordfrankreich zu unternehmen. Gegen 16.30 Uhr kommen wir an den zwei Collèges an, wo die französischen Kolleginnen, die Austauschschüler und die Gasteltern uns herzlich willkommen heißen. Ab jetzt heißt es, französisch reden.

 

Einige Schüler lernen direkt am ersten Abend das französische Schulleben kennen, denn sie werden von ihrer Gastfamilie zu einem Musical eingeladen. An der Aufführung sind verschiedene Schulen (collèges und lycée der Region) und somit auch einige französische Austauschschüler beteiligt. Die Sänger, Schauspieler und Musiker verzaubern uns mit dem Land von Sheherazad und ihren 1001 Nächten - ein grandioses Spektakel.

 

Am folgenden Tag beginnt der Unterricht um 8.30 Uhr. Die deutschen Schüler lernen "ihr" collège und das französische Schulsystem kennen. Eine Schulstunde dauert 55 Minuten und der Schultag endet erst gegen 17:00 Uhr. Der Unterricht ist sehr lehrerzentriert, die Schüler hören zu und schreiben mit. Im Sprachunterricht versuchen die Lehrer jedoch die Schüler zum Reden zu bringen, was manchmal schwierig ist. Die Franzosen haben den Ruf, eher sprachfaul oder sprachunbegabt zu sein.

 

Da der Austausch ja v.a. die Kommunkation zwischen deutschen und französischen Schülern fördern soll, haben die französischen Kolleginnen sich verschiedene Projekte überlegt. In Wizernes studieren alle Schüler gemeinsam ein Lied von Barbara „Göttigen“. Die eine Hälfte des Liedes wird auf deutsch, die andere auf französisch gesungen, wobei alle das ganze Lied singen müssen. In Therouanne geht es sportlich voran - Acrosport steht auf dem Plan. Es handelt sich um leichte akrobatische Übungen, begleitet von Musik.

 

Am Samstag sind die deutschen Schüler in Thérouanne ziemlich überrascht: sie haben Unterricht. (Dafür ist der Mittwoch in Thérouanne unterrichtsfrei!) Zum Glück ist ein Tischtennisturnier geplant. Der Sportlehrer, verheiratet mit einer Berlinerin, erklärt in den zwei Sprachen den Ablauf des Turniers. Am Ende bleiben 3 Gewinnerpaare, immer ein deutscher und ein französischer Schüler.

 

Im Laufe der Woche finden neben Unterricht und Projektarbeit natürlich auch verschiedene Ausflüge statt, um Land und Leute besser kennen zu lernen.

 

In der Coupole, einem großen und sehr modernen Planetarium schauen wir uns mit 3-D-Brille zwei Filme an: einen über die Planeten unseres Sonnensystems und einen über den Wettbewerb zwischen Amerikanern und Russen im Weltall

 

In Arques, einer kleinen Stadt, befindet sich die international berühmte Firma Arc International. In diesem Unternehmen werden verschiedenste Produkte für die Küche (Geschirr, Geschenkartikel, usw.) aus Glas hergestellt. Diese Firma ist für die Region sehr wichtig, denn sie bietet eine enorme Anzahl an Stellen an. Wir werden durch die Fertigungshalle geführt und über die Produktionsabläufe informiert.

 

Ein Tagesausflug führt uns nach Calais zur "Pointe du Nez Blanc" (weiße Strände und Steine) und nach einem 150 m-Aufstieg zu Fuß gelangen wir auf eine Anhöhe mit einem Denkmal (davon gibt es sehr viele in dieser Gegend, da die 1. und 2. Weltkriege ihre Spuren hinterlassen haben). Von dort aus hat man eine herrliche Sicht auf das Meer, die Dover-Klippen und die verschiedenen Fähren, die Frankreich mit Großbritannien verbinden. Am Strand von Calais machen wir ein Picknick in der Sonne. Einige mutige Schüler ziehen Schuhe und Socken aus, um ein Fußbad zu nehmen (das Wasser ist noch sehr kalt, um die 12-13°), andere spielen Fußball oder genießen die Sonne. Anschließend bringt uns der Bus zur "Cité de l’Europe", einem Rieseneinkaufszentrum: die Gelegenheit ein paar Souvenirs für die Familie zu kaufen.

 

Eine besondere Überraschung ist die Fahrt mit dem Shuttle nach England und zwar nach Canterbury, einer mittelalterlichen Stadt. Dort besichtigen wir ein Museum über alte Märchen und bummeln durch die alten Gassen. Leider ist das Wetter typisch britisch: kalt und regnerisch.

 

Das Wochenende wird von den Gastfamilien gestaltet: Bootstour durch die Sümpfe, Strandtag in Boulogne/Mer oder in Calais, Freizeitpark, Museum (Zweigstelle des Louvre) in Lens, Spaziergänge durch eine Landschaft, Bogenschießen, Freunde treffen, gemeinsam essen. Es kommt keine Langeweile auf.

 

Am Abschiedsfest zeigen die Schüler die Ergebnisse ihrer Projektarbeit: das Lied „Göttigen“ wird zweisprachig gesungen, die Akrobatikübungen mit Musik vorgeführt. Herr Rieder, der die beiden neuen Austauschschulen kennen lernen möchte und uns für einige Tage besucht hat, singt das Lied „Barbara“ von Jacques Prévert. Beide Lieder erinnern an den 2. Weltkrieg - Lieder der Versöhnung aber nicht des Vergessens. Im Anschluss daran genießen alle bei typisch französischem Essen den Abend und vertiefen die neuen Freundschaften. Die Gasteltern machen uns reichlich Komplimente über unsere Schüler. Beim Abschied fließen v.a. bei den kleinen Geschwisterkindern Tränen, ein Beweis dafür dass unsere Schüler herzlich aufgenommen wurden. Einige Schüler treffen bereits Verabredungen für die nächsten Ferien bzw. das nächste Jahr.

 

Auf der Rückfahrt, begeistert von dem Empfang unserer Gastfamilien, von den tollen Ausflügen und von der Zufriedenheit aller Schüler, bereiten wir schön den nächsten Austausch vor.

 

 

 

 

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