MINT

„Gebäude erdbebensicher bauen“ - Ein Einblick in der Beruf des Architekten

von Ronja Sommer

 

Am Dienstag, dem 26.Juni, waren wir, 19 Schülerinnen und Schülern der 8.Klasse, mit unserem Physiklehrer Herrn Eckmann bei dem Schülerlabor an der Hochschule in Bochum. Dort haben wir uns mit dem Beruf des Architekten und dem Thema „Gebäude erdbebensicher bauen“ befasst und einen tollen Tag erlebt.

Um 8 Uhr haben wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Bochum gemacht. Als wir an der Hochschule ankamen, hatten wir noch ein paar Minuten Zeit, bis unser Workshop begann. Während der Wartezeit haben wir etwas gefrühstückt und durften einen kurzen Blick in einen Hörsaal werfen. Dann empfing uns eine Dozentin der Hochschule, die uns den Tag über begleiten sollte, und führte uns in einen Projektraum. Dort stellte sie sich kurz vor und erzählte uns etwas über ihren beruflichen Werdegang. Als nächstes informierte sie uns über den Ablauf des Tages und danach begann sie uns in das Berufsbild des Architekten einzuführen. Sie erzählte von dem Studium, von den verschiedenen Tätigkeiten und Möglichkeiten und erläuterte uns den Unterschied zwischen einem Architekten und einem Bauingenieur. Im Anschluss an den Vortrag machten wir uns auf den Weg zum Internationalen Geothermiezentrum der Hochschule. Dort sollten wir erst einmal von zwei Fachleuten erklärt bekommen, was ein Erdbeben ist und wie es entsteht. Nachdem wir informiert waren und unsere Fragen geklärt wurden, erzählten sie uns etwas über die Stärke der Erdbeben. Mithilfe einer Richterskala wird die Stärke in Magnituden eingeteilt. Um die Stärke feststellen zu können, wurde ein Messgerät entwickelt, welches Seismograph heißt. Zum Schluss durften wir selbst ein kleines Erdbeben erzeugen, indem wir gleichzeitig gesprungen sind, und die Stärke wurde mit dem im Raum installierten Seismographen gemessen. Danach sind wir mit der uns begleitenden Dozentin in die Mensa der Hochschule Bochum gegangen, wo wir eine Mittagspause gemacht haben und etwas essen konnten. Dann durften wir uns die Modellwerkstatt anschauen. Hier entwerfen die angehenden Architekten und Architektinnen ihre Pläne und Modelle. Die Dozentin hat uns durch die ganze Werkstatt geführt und uns einige Modelle zum aktuellen Trauerhallen-Projekt „Tor zu einer anderen Welt“ gezeigt. Als wir wieder zurück in den Aufenthaltsraum kamen, wo wir schon am Morgen gewesen waren, simulierten wir die Erdplattenverschiebung, die die Erdbeben auslöst. Zu zweit bekamen wir zwei Blätter, die die Erdplatten darstellen sollten, und legten sie übereinander. Darüber streuten wir Basaltkörner und drückten sie fest. Dann bewegten wir die Platten in verschiedene Richtungen um zu sehen, wie das Modell der Erdoberfläche darauf reagiert. Danach wurde uns ein Kurzfilm gezeigt, indem Methoden erläutert wurden, die ein Gebäude erdbebensicher machen können. Schließlich sollten wir selbst ein kleines Modell eines Hauses auf einer selbst gebauten Rüttelplatte aufbauen und überlegen, wie wir die Gebäude vor einem Erdbeben sichern könnten. Wir haben die kleinen Ziegelsteine mit doppelseitigem Klebeband aneinander fixiert, sodass das Modell den Schwingungen der Rüttelplatte stand hielt. Dies simuliert verschiedene Verbundmethoden im Mauerwerk von Gebäuden. Während wir später auf den Bus warteten, hat Herr Eckmann uns noch einiges über das Studieren erzählt. Gegen 14 Uhr waren wir dann wieder zurück in Datteln.

Der Projektkurs Naturwissenschaften (NW) in Kooperation mit der Uni Münster
von Hilal Korkmaz und Lisa Henneberg (Q1)
 
Vom 09.01-10.01.2018  besuchten wir die Westfälische-Wilhelms-Universität in Münster, um unser Projekt "DNA-Profile im Vergleich" praktisch in die Tat umzusetzen.
Weitergeleitet an die Abteilung der Rechtsmedizin, bekamen wir die Möglichkeit, mit der Hilfe von Frau Schulze-Johann unsere eigene DNA zu extrahieren, um diese anschließend in mehreren Schritten in Form von DNA-Profilen darzustellen.
Im Anschluss einer kurzen Einweisung in die Thematik begannen wir am ersten Tag zunächst mit der DNA-Extraktion aus unseren Speichelproben. Nachdem die Proben inkubiert und zentrifugiert wurden, wurde ihnen für die Amplifizierung ein bestimmter Primer-Mix hinzugefügt. Hinterher wurden sie für drei Stunden in einem Thermocycler zur Primerhybridisierung auf bestimmte Temperaturen erwärmt.
Am darauffolgenden Tag besuchten wir, auf Empfehlung von Frau Schulze-Johann, ein Seminar zur forensischen DNA-Analyse, welcher uns weitere Einblicke in unser Thema verschaffte.
Zurück in der Rechtsmedizin schlossen wir unseren Besuch mit dem letzten Abschnitt zur Erstellung eines DNA-Profils ab: der Fragmentlängenbestimmung.
Dabei wurden unsere Proben erneut zentrifugiert, um daraufhin mit einer Kapillarelektrophorese am Computer ausgewertet zu werden.
Zusammenfassend war unser Besuch an der Uni Münster dank unseres Projektkurses eine sehr lehrreiche Erfahrung, die uns zahlreiche erste Eindrücke in die Welt des Studierens und der Forensik einbrachte.

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